Den ganzen Tag singen…

Mit dem Chor „De Kutenhulder Trachtensingers“ an der Nordsee

Bei einer früheren Kompaktprobe hatte einmal eine Sängerin gefragt: „den ganzen Tag singen, von morgens bis abends – kann man das denn?“ Um die Antwort vorwegzunehmen: man kann! Und: es macht sogar viel Spaß!

Zum wiederholten Male war der Chor des Kutenholzer Heimat- und Kulturkreises für drei Tage nach Cuxhaven gefahren: in Sahlenburg haben wir ein ideales Probendomizil gefunden. Das Tagungshaus „Stella Maris“ (zu deutsch: Seestern) liegt nur wenige Spazierweg-Minuten vom Strand entfernt, von unserem freundlichen Übungssaal unterm Dach hatten wir in den Probenpausen einen herrlichen Ausblick über die Nordsee, und das Essen war prima wie immer: auch das trug zur Ferienstimmung bei! In den Übungspausen, oder wenn eine Einzelstimmprobe angesetzt war und der übrige Chor frei hatte, gab’s Zeit genug zum Bummeln am Sandstrand oder fürs erste Eis des Jahres im Strandcafé, zum Klönschnack oder ganz einfach zumFaulenzen.

So genoss man den Kurzurlaub an der Nordsee, die sich dieses Jahr von ihrer sonnigen Seite zeigte, sang und spielte und lernte nebenbei das neue Liederprogramm kennen. Dieses Jahr kommen zum traditionellen plattdeutschen Volkslieder-Repertoire einige 50er-Jahre-Schlager („op Platt geiht dat ok!“) und Gospels, in pfiffigen modernen Chorsätzen.

Wie im letzten Jahr trafen wir im „Stella Maris“ wieder das Orchester der Tobias-Schule Bremen auf seiner Probenfreizeit. Der freundschaftliche Kontakt war schnell erneuert und für den letzten Tag spontan ein gemeinsames Singen und Musizieren verabredet. Über Generationengrenzen hinweg hatten Kinder und Chorsänger viel Freude am gemeinsamen Erklingen, und ein paar heimliche Tränen der Rührung waren nicht zu vermeiden…
Viel zu schnell verflog die Zeit.

Woher der Name „De Kutenhulder Trachtensingers“ stammt? Der Chor des Heimat- und Kulturkreises Kutenholz ist hervorgegangen aus der ursprünglichen Trachtengruppe mit ihren originalgetreuen Trachten der Zeit von etwa 1890 – 1900. Sie trat mit ersten Liedern schon 1986 bei der Gründungsversammlung des Heimat- und Kulturkreises auf und feiert dieses Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum mit einem Festkonzert am 22. Mai.

Zu Hause ist der Chor im „schönsten Chorübungsraum Norddeutschlands“ auf dem Flett im reetdachgedeckten Fachwerkhaus Op de Heidloh in Kutenholz, wo vierzehntägig Dienstag abends geprobt wird. Jeder, der Freude am Singen hat und unverbindlich „reinschnuppern“ möchte, ist herzlich willkommen! Also: Kiek mol rin!
Und wer erst mehr wissen will: Auskunft bei der organisatorischen Leiterin Renate Teßmann (Tel. 04762 / 8106) und Dr. Hans-Martin Kallenberger (Tel. 04166/1222)

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