Jubiläumskonzert im Heimathaus 30 Jahre Trachtensingers in Kutenholz

Hans-Martin Kallenberger

Bis zum letzten Sitzplatz gefüllt war am 22.05.2016 das Kutenholzer Heimathaus „Op de Heidloh“. Der Heimat- und Kulturkreis Kutenholz und sein ebenfalls im Jahre 1986 gegründeter Chor, die „Kutenhulder Trachtensingers“, feierten das 30-jährige Bestehen mit einem großen Jubiläumskonzert.
Gleich zu Beginn erklang das Lied „Mien Kutenhult“ des Heimatdichters und Kutenholzer Ehrenbürgers Hinrich Braasch (1878 – 1968). Die anschließend vorgelesene Eintragung aus dem ersten Protokollbuch des Heimat-und Kulturkreises brachte die Erklärung: Dasselbe Lied war auch bei der Gründungsversammlung des Vereins gesungen worden, damals von 5 Sängerinnen in Tracht, begleitet am Klavier von Dr. Hans-Martin Kallenberger (dem heutigen Chorleiter der Trachtensingers). So schloss sich der Kreis.
Samtgemeindebürgermeister Handelsmann, Bürgermeister Gerhard Seba und die Pastorin Haar-Rathjen lobten in ihren Grußworten das häufige Engagement der Kutenhulder Trachtensingers in der Gemeinde wie auch in der Kirchengemeinde. Die stellv. Vorsitzende des Landeschorverbandes Niedersachsen-Bremen, Cornelia Recht und der Vorsitzende des Kreis-Chorverbandes, Hans-Hermann Raap lobten den Chor für seine musikalische Leistung.
Der Nachmittag stand unter dem Motto: „Leeder to de Kaffeestünn“: Genau wie das erste Chorkonzert der Trachtensingers vor vielen Jahren im Heimathaus. Und wie das Motto versprach, gab’s in der Mitte des musikalischen Programms eine gemütliche Kaffeepause mit reichlich selbstgebackenen Kuchen.
Mit dabei war auch der Stader Chor „Cantissimo“ unter Leitung von Christine Rentel; die beiden Chöre verbindet seit vielen Jahren eine musikalische Freundschaft. Abwechselnd in lockerer Folge, moderiert mit humorvollen Erklärungen, präsentierten die „Kutenhulder Trachtensingers“ und „Cantissimo“ einen bunten Strauß vielfältiger Melodien: Der Stader Chor „Cantissimo“ nahm die Zuhörer mit auf seine „musikalische Weltreise“; die Kutenhulder Trachtensingers spannten den Melodienbogen von plattdeutscher Folklore bis zu Schlagern und Gospels. Als zum Abschluss die beiden Chöre das letzte Lied gemeinsam sangen: „Klinge, Lied, lange nach…“, dankten die Zuhörer mit langanhaltendem Applaus.

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