Ein Bauern- und Staudenmarkt der Superlative

Am 15.10.2017 fand beim Heimathaus „Op de Heidloh“ der allseits beliebte Bauern- und Staudenmarkt statt. Es war der 30. seiner Art, also konnte ein kleines Jubiläum gefeiert werden. Die Sonne strahlte schon morgens von einem stahlblauen Himmel, so dass sich nachmittags wahre Besucherscharen über das Heimatvereinsgelände ergossen. Der Marktmeister Gerhard Seba konnte wiederum rund 45 Aussteller auf dem Gelände rund ums Heimathaus platzieren. Der Markt ist bei den Ausstellern sehr beliebt, da keine Standgebühren erhoben werden. Die Aussteller kommen einfach gerne nach Kutenholz! An den Ständen wurde alles geboten, was das Herz der Gartenfreunde höher schlagen ließ. Da es einer der letzten Märkte dieser Art in der Region war, war es eine gute Gelegenheit, sich mit Pflanzen aller Art für den eigenen Garten einzudecken. Die Pflanzen waren von Gönnern des Heimatvereins gespendet worden. Dank des großen Besucheransturms und der günstigen Preise war die Nachfrage am heimateigenen Pflanzenstand entsprechend hoch. Aber auch alle anderen Stände waren heiß umlagert. Alle Händler waren äußerst zufrieden mit den an diesem Tag getätigten Umsätzen. Eine Besonderheit bot sich den Gästen in der Durchfahrtsscheune. Die neu errichtete Schmiede wurde eingeweiht. Peter Nutbohm zeigte den Gästen, wie Rundstahl und Flacheisen zu kleinen Kunstwerken verarbeitet werden. Außerdem zeigte der Schuhmachermeister Klaus-Dieter Fitschen an der Ausputzmaschine, wie früher Schuhe repariert wurden.
Die Küche konnte an diesem Tag kalt bleiben, weil die Gäste mit Grillwurst, Zwiebelkuchen, Pizza sowie Kaffee und Kuchen bedient wurden. Auch wurden die im vereinseigenen Steinbackofen gebackenen Brote an die Gäste verkauft, bis wiederum der Ruf erhallte: Ausverkauft! Auch Grillwurst, Bier, Torten, Butterkuchen waren wegen des enormen Besucheransturms schon am frühen Nachmittag ausverkauft. Auch die Handarbeitsgruppe verzeichnete an diesem Tag gute Umsätze. Einen sehr guten Besuch verzeichnete die Sonderausstellung im Museum mit Funkgeräten von Feuerwehr, Rettungsdiensten, Polizei und THW (historische BOS-Funktechnik).
Für die Kleinen war wieder der Zauberer „Adjani“ aus Sottrum im Einsatz. Er hatte nicht nur einige neue Zaubertricks auf Lager, sondern formte aus Luftballons wieder die von den Kindern gewünschten Figuren, z. B Hund, Katze, Maus.
Wegen des herrlichen Spätsommerwetters waren einige Besucher mit dem Fahrrad zum Bauern- und Staudenmarkt geradelt. Da aber die Mehrzahl der Gäste mit dem PKW angereist war, wurden am Nachmittag die Parkplätze rund ums Heimathaus schon bedenklich knapp. Alles in allem war es einer der erfolgreichsten Bauern- und Staudenmärkte in den letzten 30 Jahren. Das bewährte Konzept soll auf jeden Fall in dieser Form fortgesetzt werden.

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