Kutenhulder Bühnenpedder erzeugen Lachsalven

In 9 ausverkauften Aufführungen im Februar 2017 erzeugten die Spieler der Kutenhulder Bühnenpedder mit dem plattdeutschen Theaterstück „Nix as Arger mit de Familie“ wiederum Lachanfälle bei den Zuschauern. Den eigentlichen Ärger mit seiner Familie hat Dirk (Rainer Windt) mit seinen Geschwistern. Da ist zunächst Heidi (Silke Krone) zu nennen, die seit einem Indien-Urlaub weder sich selbst noch ihre Bekleidung wäscht. Sie behauptet allerdings, dass es kein Gestank sei, sondern ihre Aura. Weiterhin zu nennen ist sein Bruder Robert (Heinz Suhrbier), ein begnadeter Computerhacker, der nicht nur das Bundeskanzleramt terrorisiert, sondern auch schon mal die griechische Marine ins Mittelmeer schickt und dort Schiffe versenken lässt. Er versucht sich aber auch als Leichentransporteur, wird bei dieser Tätigkeit aber nicht gerade vom Glück verfolgt. Als Held der Familie gilt aber der stotternde Hubbi, der von Hartmut Schümann verkörpert wird. Seiner Meinung nach macht er tolle Erfindungen, mit denen er aber seiner Familie ständig auf die Nerven geht. Die Verlobte von Dirk wird von Nadine Rosenbaum gespielt. Sie legt großen Wert auf geordnete Familienverhältnisse. Antje, die beste Freundin von Heidi, wird von Lea Marzog und Marleen Mießner gespielt, die sich die Rolle teilen. Gertrud Bullerdiek, die Vermieterin der Wohnung der vier Geschwister, wird von Waltraut Kaatz verkörpert. Gerd ist der beste Freund von Dirk und wird von Frank Tiedemann in Szene gesetzt. Als Nachbarin Christine tritt Joline Leinz ins Rampenlicht. Als Standesbeamtin ist sie eigentlich eine ganz seriöse Person. Das ändert sich allerdings beim kleinsten Tropfen Alkohol, dann wird sie zur „Klymthomanin“, sie wird mannstoll und stielt wie eine Elster. Als Neuzugang im Team der Theaterspieler hat sich Omar Nafez fest etabliert, der eine Leiche spielt, die aber plötzlich wieder quicklebendig wird. Zum Schluss stellt sich heraus, dass er einer der meist gesuchten Spione in Europa ist und sich mit kriminalistischen Ambitionen nur tot stellt. Wie in einer guten Komödie üblich kommt auch die Liebe nicht zu kurz. Zusätzlich zu dem bereits verlobten Paar finden gleich drei weitere Paare auf der Bühne zueinander. In Mimik und Gestik waren die Theaterspieler wieder einmal nicht zu übertreffen. Die Regie in dieser turbulenten Komödie lag in den bewährten Händen von Ellen Domin und Sabine Windt.

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