Maibaumfest am 1.5.2016

Der Wettergott meinte es gut mit den Kutenholzer Heimatfreunden. Nachdem es in den letzten Apriltagen noch Schnee, Graupelschauer und Regen gab, schien um die Mittagszeit des 1. Mai die Sonne, so dass dem Aufstellen des Maibaumes beim Heimathuus „Op de Heidloh“ im Rahmen des Maibaumfestes nichts im Wege stand. Der 1. Vorsitzende des Heimat- und Kulturkreises Kutenholz, Bernhard Dammann, begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste. Die Freiwillige Feuerwehr Kutenholz sowie viele freiwillige Helfer hievten den mit Girlanden umwickelten Baum mit langen Seilen in die Höhe. Aber es war wie in jedem Jahr: Der Stamm wollte einfach nicht in das vorgefertigte Loch rutschen! Erst ein Tablett mit Korn und Jägermeister konnte Abhilfe schaffen. Anschließend prüfte Bernhard Dammann mit der „Buddelwaage“, ob der Baum auch gerade stand. Erst danach konnte mit dem eigentlichen Rahmenprogramm fortgefahren werden. Die „Kutenhulder Trachtensingers“ unter der bewährten Leitung von Hans-Martin Kallenberger trugen einige altbekannte Mailieder vor, darunter auch das Lied „Der Mai ist gekommen“. Die Mitglieder der Kinder-Theatergruppe trugen ein kleines plattdeutsches Theaterspiel mit dem Titel „Opstand von de Oosterhosen“ vor. Zwei Kinder sagten Frühlingsgedichte auf. Zum Schluss nahm Gerhard Seba noch die Verlosung der Gutscheine vom Frühlingsfest der Geest Landtouristik vor.
Die Küche konnte an diesem Tag kalt bleiben, da die Gäste mit Grillfleisch und Bratwurst versorgt wurden. Auch Kaffee und Butterkuchen wurden gereicht. Anschließend hatten die Besucher noch die Gelegenheit, die neue Ausstellung mit Hohlmaßen, Waagen und Gewichten sowie Parfümflakons und Körperpflegemitteln aus früheren Zeiten im Obergeschoss des Heimathauses zu besuchen. Viele Besucher saßen bei herrlichem Wetter draußen, andere wiederum verfolgten das Festgeschehen auf der Heimatdiele, wo die Akkordeongruppe „MusiKuss“ des Heimatvereins Fredenbeck bis zum späten Nachmittag aufspielte. Es war wiederum ein rundum gelungenes Fest, bei dem auch die Geselligkeit nicht zu kurz kam.

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